13.09.2018

AUSSTELLUNGSBEREICHE

Die BAU 2019 ist so groß wie nie. Auf 200.000 Quadratmetern Hallenfläche präsentiert sie Architek – tur, Materialien und Systeme für den Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau im Neubau und im Bestand. Auf den folgenden vier Seiten stellen wir Ihnen die einzelnen Ausstellungsbereiche vor. Welche Trends gibt es, welche Themenschwerpunkte sind zu erwarten? Und wo kann man bereits aktuelle Anwendungsbeispiele in Augenschein nehmen? Lesen Sie selbst.

Schwarzwald-Baar-Klinikum: von der Gebäudekommunikation über die Telefonie
bis zum Fernsehen für Patienten alles in ein Netzwerk integriert

 

Licht / Smart Building (Halle C2)

Der neue Ausstellungsbereich Licht / Smart Building präsentiert sich in Halle C2. Neben Kunstlichtkonzepten finden Besucher dort eine Bandbreite an Lösungen zu Tageslichtführung, Sonnenschutzsystemen sowie Lichtbändern und -kuppeln.

Im Smart Building werden die einzelnen Geräte durch das „Smart Grid“ und die Internet-of-Things-Technologie miteinander vernetzt. Das ermöglicht neben der bedarfsgerechten und somit effizienten Energieverteilung auch die reibungslose Kommunikation der einzelnen Teilnehmer. Ein Beispiel ist das Schwarzwald-Baar-Klinikum, eines der größten nichtuniversitären Krankenhäuser Baden-Württembergs: Hier ist von der Gebäudekommunikation über die Telefonie bis zum Fernsehen für Patienten alles in ein Netzwerk integriert.

Auch das Licht wird zunehmend ins „Smart Grid“ eingebunden. So lassen sich mittels Smartphone Jalousien betätigen, aber auch künstliche Lichtquellen steuern oder in Form von Lichtkonzepten kombinieren und speichern. In Sachen Kunstlicht hat sich die LED-Technologie mittlerweile zum Standard bei der Beleuchtungsplanung entwickelt. Der Einsatz künstlicher Lichtquellen ist damit sowohl energie- und platzsparender als auch wartungsärmer geworden. Dies erlaubt es, bei der Lichtplanung auf den Aspekt der Gestaltung zu fokussieren.

BAU IT (Halle C5)

Die BAU IT belegt erstmals eine komplette Halle. Besucher finden hier IT-Lösungen aller Art aus den Bereichen CAD, AVA, Projektplanung, Messtechnik, Projektmanagement und Controlling. Der Bundesverband Bausoftware (BVBS) ist mit einem großen Gemeinschaftsstand vertreten.

Zahlreiche Aussteller präsentieren Neuheiten zum Thema Building Information Modeling (BIM). Prozesse müssen künftig planungs- und ausführungssicherer, aber auch transparenter gestaltet werden. Das setzt unter anderem voraus, dass zeit- und kostenintensive Planungs- und Abstimmungsfehler im Vorfeld vermieden werden. Der Einsatz der BIM-Methodik bietet hierbei entscheidende Vorteile. Die Bausoftware- Hersteller bieten entsprechende Softwarelösungen, die exakt auf die Bauprozesse abgestimmt sind. Neu in der BAU IT ist das „Digital Village“: Digitale Initiativen rund ums Bauen stehen hier im Fokus. Neben einem kleinen Forum bestehen Präsentationsmöglichkeiten für Start-ups, Softwareanbieter und ganz allgemein für Vertreter der Bauindustrie mit ihren digitalen Zukunftskonzepten.

 

Energie-, Gebäude-, Solartechnik (Halle B2)

In Sachen Gebäudebetrieb erhält die Solartechnik immer größere Bedeutung. Ein Schlüsselwort ist die „Heimautomation“. Sie bezieht sich nicht nur auf die zunehmende Digitalisierung im Sinne des „Smart Home“, sondern bezeichnet auch die intelligente Verwaltung des Stromverbrauchs: Mittels entsprechender Steuereinheiten wird der Betrieb von Heizung und Hausgeräten automatisch so geregelt, dass Eigenstromproduktion und Stromverbrauch möglichst effizient aufeinander abgestimmt sind.

Neben den Themen solares Bauen und Solarthermie hält die BAU auch Neuheiten aus dem Bereich Klima- und Lüftungstechnik bereit. Hocheffiziente Wärmeerzeugung ermöglichen etwa Luft-Wasser-Wärmepumpen in Split- und Monoblock-Bauweise. Moderne Lösungen sind besonders leise, kompakt, platzsparend und wartungsarm, dabei flexibel hinsichtlich Anschluss- und Aufbaumöglichkeiten – und ermöglichen so die individuelle Gestaltung des Wohnkomforts.

 

Bauchemie / Bauwerkzeuge
(Hallen B5 / C6)

Bauchemische Produkte und Anwendungen kommen bei den unterschiedlichsten Aspekten von Bauprojekten zum Einsatz.

Relevante Anwendungsbereiche sind insbesondere die Themen energetische Sanierung, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz: Für die Entwicklung, Produktion und Anwendung bauchemischer Produkte spielen deshalb Umwelt- und Gesundheitsaspekte eine herausragende Rolle. Ergänzend zu Abdichtungen, Isolier- und Dämmstoffen sowie Wärme-, Kälte-, Brand- und Schallschutz finden sich in diesem Ausstellungsbereich auch Putze, Lacke, Farben und Klebstoffe.

 

Auch mit zahlreichen Neuheiten im Bereich Bauwerkzeuge wartet die kommende BAU auf. Maßgebliche Entwicklungen gibt es hier etwa im Akku-Segment.

Einen zukunftsweisenden Ansatz bietet das neue, herstellerübergreifende System CAS (Cordless Alliance System): Neun Elektrowerkzeug- Hersteller präsentieren ein gemeinsames Akku-System auf Basis einer Technologie von Metabo, das nicht nur kabelloses Arbeiten, sondern auch die Nutzung von Maschinen verschiedener Hersteller mit einem einzigen Akku ermöglicht –ein absolutes Novum in der Branche.

Das System Seamless ermöglicht eine nahezu rahmenlose transparente Architektur – und wurde dafür mit
dem iF Design Award 2018 und mit dem Red Dot Award 2018 ausgezeichnet

Steine / Erden / Baustoffe und Verbindungslösungen
(Hallen A1 / A2)

Steine, Erden, Kalksandstein, Putze, Estriche, Bims- und Faserzementbaustoffe, Dämm- und Isolierstoffe: Der Ausstellungsbereich hält Informationen zu einer breiten Palette an Materialien bereit. Zudem können sich Besucher über vielfältige Lösungen für Fertigbau, trockenen Innenausbau und Fassadensysteme informieren. Im Fokus stehen dabei aktuelle Entwicklungen
rund um die Themen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Gestaltung und Innovation.

Das gilt auch für den Baustoff Beton, der auf der kommenden BAU abermals einen eigenen Themenschwerpunkt bildet: Auf über 1.000 Quadratmetern zeigt das InformationsZentrum
Beton gemeinsam mit 13 Partnerunternehmen  die ganze Vielfalt des Materials und seiner Einsatzmöglichkeiten.

„Ob Sichtbeton mit unterschiedlichsten Oberflächen, Möglichkeiten der Betonkernaktivierung, innovativer 3D-Druck mit Beton oder der bewährte Planungsatlas für den Hochbau – wir zeigen auf dem Gemeinschaftsstand die spannendsten Anwendungen und die hervorragenden Gestaltungsmöglichkeiten unseres Baustoffs“, so Ulrich Nolting, Geschäftsführer des InformationsZentrums Beton.

 

Holzbau (Halle B5)

Auch für den Bereich Holz wird die Digitalisierung maßgeblich sein. Digitale Werkzeuge erleichtern unter anderem die Planung und Konstruktion freier Formen jenseits rechter Winkel – so lassen sich etwa neuartige Tragwerkskonstruktionen realisieren. Bei zunehmender Komplexität des Bauens steigt andererseits der Wunsch nach Vereinfachung: Vorfertigung und modulare Systembauweise werden deshalb künftig zunehmend Anwendung finden.

Auch für die Visualisierung von Strukturen oder detailgetreuen Wand-, Decken- und Dachaufbauten sind digitale Prozesse essenziell. So legt beispielsweise der Holzwerkstoffhersteller
EGGER auf der kommenden BAU einen Fokus auf intelligente digitale Services: Über alle Produktbereiche hinweg werden digitale Lösungen für die Besucher am Bildschirm erlebbar.

Besucher der BAU können sich über Lösungen für Treppen, Fassadensysteme, Innenausbau und konstruktiven Holzbau informieren. Zudem wartet die Messe wie immer mit einer Vielfalt an Holzwerkstoffen und Furnieren mit inspirierenden Dekoren und Oberflächenstrukturen auf.

 

Fliesen / Keramik (Halle A4)

Keramik überrascht regelmäßig durch nahezu unerschöpfliches Potenzial hinsichtlich Design und Anwendungstechnik. So wird auf der BAU 2019 etwa eine innovative Methode zur
„Trocken-Verlegung“ keramischer Bodenbeläge vorgestellt: Sie kommt ohne Fliesenkleber aus und ermöglicht eine bis zu acht Mal schnellere Verlegung. Die BAU präsentiert zudem ästhetische
und konzeptionelle Lösungen für den Einsatz von Keramikfliesen in unterschiedlichen Bereichen wie Ladenbau, Health & Care, Gastronomie oder gehobenem Wohnungsbau. Ein
Anwendungsbeispiel für die „Königsdisziplin“ Fassade ist das Belgrade Plaza in Coventry (UK) mit über 10.000 Quadratmetern Fassadenfläche, das im Herbst 2017 nach Plänen der
SimpsonHaugh and Partners Group fertig gestellt wurde.

Beim Design geht der Trend zu subtilen, vielschichtigen Kompositionen und Nuancierungen, häufig in Verbindung mit visuell und haptisch reizvollen Texturen. Digitaldruck und plastische Reliefs bieten hier eine breite Palette an Gestaltungsoptionen. Auch hinsichtlich der Formate gilt: Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Keramikfassade des Belgrade Plaza in Coventry (UK)

 

 

Das System Seamless ermöglicht eine nahezu rahmenlose transparente Architektur – und wurde dafür mit
dem iF Design Award 2018 und mit dem Red Dot Award 2018 ausgezeichnet

Glas (Halle C3)

Einen thematischen Fokus bilden auf der kommenden BAU Lösungen zu Sonnen-, Wärme- und Lärmschutz sowie Lichtlenkung. Hier verspricht das druckentspannte Isolierglas neue Möglichkeiten. Es ermöglicht den Druckausgleich zwischen Scheibenzwischenraum und Atmosphäre: Das Glasbruchrisiko wird somit verringert, die Integration von Sonnenund Witterungsschutz in den Scheibenzwischenraum erleichtert.

Weitere positive Effekte sind größere Bautiefen mit verringerten Wärmebrücken und die Verbesserung der Luftschalldämmung.

Auch das Thema Einbruchhemmung ist ein Dauerbrenner. Bei Fenstern mit entsprechender Anforderung ist die  Klebung von Glas mittlerweile Standard. Hersteller im Segment Glas präsentieren zahlreiche Neuheiten zu Glasbaustoffen, Folien und Glaskonstruktionen. Zudem können sich Besucher über Lösungen für  energieerzeugende Systeme und Fassaden informieren.

Tor- / Parksysteme (Halle B3)
Automatische Systeme gewährleisten ein Plus an Komfort, Sicherheit, Energieeffizienz und Gesundheit – und werden deshalb nicht nur bei Funktionsgebäuden, sondern zunehmend auch im privaten Bereich eingesetzt.  Insbesondere Menschen mit physischen Einschränkungen bieten automatisch betriebene beziehungsweise  mittels Smartphone steuerbare Haustüren, Garagentore und Sonnenschutzsysteme Komfort und Sicherheit. Auch in öffentlichen Gebäuden, in Pflegeeinrichtungen oder im betreuten Wohnen finden automatische Türen Verwendung.

Die Produktentwicklung bei Antrieben und Schlössern zielt derzeit neben der Verkleinerung von Bauteilen auf die Integration von  Aktoren, Endschaltern sowie Sensor- und Transpondertechnikin die Antriebe, die verdeckt in
der Tür- oder Torkonstruktion verbaut sind.

Naturstein / Kunststein (Halle A4)
Besucher finden in diesem Ausstellungsbereich zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten aus den Bereichen Fassadensysteme und Bodenbeläge. Insbesondere Naturstein ist ein Klassiker unter den Baumaterialien, der gleich auf mehreren Ebenen überzeugt.

Der älteste Baustoff der Welt punktet nicht nur mit Dauerhaftigkeit, Wirtschaftlichkeit und Schadstofffreiheit, sondern auch mit ästhetischen Argumenten: Jeder Stein ist einzigartig
und erfüllt somit individuelle Wünsche an Ausdruck und Gestaltung.

Die Vielfalt in Farben, Formaten und möglicher Oberflächenbearbeitung verleiht dem Naturstein den Charakter besonderer Ästhetik und Wertigkeit und prädestiniert ihn für den Einsatz im Innen- und Außenraum gleichermaßen.

Das System Seamless ermöglicht eine nahezu rahmenlose transparente Architektur – und wurde dafür mit
dem iF Design Award 2018 und mit dem Red Dot Award 2018 ausgezeichnet

 

Schloss / Beschlag / Sicherheit /Türen / Fenster (Hallen B4 / C4)

Die Digitalisierung erfasst Arbeitswelt und private Räume in zunehmendem Maße. Smarte Bauelemente wie automatisch betriebene Garagentore, Haustüren, Fenster sowie Rollladen- und Sonnenschutzsysteme ermöglichen dabei ein Plus an Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit: Lösungen für Zentralverriegelung, Einbruchalarm oder die Statusmeldung für geöffnete / geschlossene Fenster werden zunehmend nachgefragt.

Die erforderliche Antriebs-, Sensor- und Steuerungstechnik wird stetig einfacher und kostengünstiger, die Steuerung über Funk ermöglicht auch die problemlose  achrüstung im Bestand. Vor diesem Hintergrund zeigt das ift Rosenheim die Sonderschau „Smart WinDoor TripleS – Bauelemente Smart Safe Secure“.

Neben aktuellen Lösungen zu Einbruchschutzanlagen und – insbesondere elektronischen – Zutrittssystemen finden Besucher der BAU umfangreiche Informationen zu Türantriebstechnik,Beschlägen, Schlössern, Zylindern und Zubehör.

Aluminium (Hallen B1 / C1)

Das Metall zeichnet sich nicht nur durch Stabilität und Korrosionsbeständigkeit aus, sondern auch durch die Möglichkeit der Wiederverwertung. Als Baumaterial ist Aluminium deshalb für vielfältige Einsatzmöglichkeiten prädestiniert.

Die Robustheit des Materials bedingt insbesondere seine häufige Verwendung bei Verschattungselementen, aber auch bei Fensterprofilen. Das System Seamless etwa ermöglicht eine nahezu rahmenlose transparente Architektur – und wurde dafür mit dem iF Design Award 2018 und mit dem Red Dot Award 2018 ausgezeichnet. Auf der BAU 2019 präsentieren Hersteller vielfältige Anwendungsbeispiele und Produkte für Fenster, Türen und Fassaden inklusive entsprechender Schiebe-, Lüftungs- und Sicherheitssysteme. Neben den verschiedensten Aluminiumprofilen beinhaltet der Ausstellungsbereich auch Lösungen für Sonnenschutz, Energieerzeugung und Smart Building. Besucher können sich zudem über Maschinen zur Aluminium- und Stahlbearbeitung informieren.

 

Bodenbeläge (Hallen A5 / A6)

Auch im kommenden Jahr zeigen Hersteller in diesem Segment eine große Vielfalt an elastischen und textilen Belägen, an Parkett, Laminat, Terrassendielen, Leisten und Profilen, aber auch Lösungen zur Verlegeund Anwendungstechnik.

Hinsichtlich des Materials setzen die Themen Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit einen deutlichen Schwerpunkt – etwa in Form „wohngesunder“ Designböden, die frei von PVC und Weichmachern sind. Auch wasserfeste oder feuchtraumgeeignete Laminatböden sind stark im Kommen. In Sachen Design ist ein Fest der Farben zu erwarten, auch bei Strukturen und Dekoren ist Vielfalt Trumpf. Bei Vinyl- und Laminatböden werden zudem die Möglichkeiten des Echtholz-Imitats optimal ausgeschöpft
– sei es durch die haptische Oberflächengestaltung, sei es durch ein aufwändiges Digitaldruckverfahren, das die Dekorwiederholung minimiert. Bei Echtholzböden erfreut sich die Eiche weiterhin großer Beliebtheit. Ebenso wie ein anderer Klassiker: Im gehobenen Innenausbau feiert die Fischgrätverlegung von Parkett ihr Comeback.

Stahl / Edelstahl / Zink / Kupfer (Halle B2)

Das Baumaterial Stahl kommt nicht nur in Hochhäusern und Brücken zum Einsatz, sondern ist auch aus dem Hochwasser- und Erdbebenschutz, aus dem Wohn-, Industrie- und Gewerbebau sowie aus intelligenten Fassaden nicht wegzudenken. Messebesucher können sich über vielfältige Edelstahlanwendungen, über Profile, Bau- und Fassadensysteme, aber auch über Zink- und Kupferoberflächen und -systeme informieren. Auch der Ausbau des digitalen Bauwerksmodells (BIM) ist
für die Stahlbaubranche relevant. Der offene Austauschstandard bei Schnittstellen (IFC) etwa geht auf die DSTV-Schnittstelle des Deutschen Stahlbau-Verbandes zurück:
Sie ermöglicht den softwareunabhängigen Datenaustausch, das „Open BIM“. Die Zusammenarbeit bei buildingSMART ermöglicht es, die Vorteile von BIM und IFC im deutschen Bauwesen mit Hilfe einer gemeinsamen Strategie umzusetzen.

Dachbaustoffe / Ziegel (Halle A3)

Flachdächer stellen Planer und Hersteller bezüglich Abdichtung und Entwässerung vor besondere Herausforderungen.

Eine im Jahr 2017 eröffnete Jugendherberge in Bayreuth vereint in ihrem Dach funktionale Anforderungen mit gestaltenden Aspekten. Das futuristisch anmutende, dreiflügelige Dach wurde mit einer selbstklebenden Dach- und Dichtungsbahn mit einer Hochpolymerlegierung aus Ethylen-Vinyl-Acetat-Terpolymer (EVA) und Polyvinylchlorid (PVC) abgedichtet. Die helle, glatte Oberfläche ist schmutzabweisend, reflektiert die Wärmestrahlung und ist zugleich durchwurzelungs- und rhizomfest.

In Sachen Regensicherheit sind Tondachziegel immer noch tonangebend: Insbesondere ziegelgedeckte Steildächer ermöglichen das schnelle Ablaufen des Wassers und punkten zudem durch hohe Lebensdauer und einfache Verarbeitung. Viele Bauherren möchten auf diese Vorzüge nicht verzichten, bevorzugen unter ästhetischen Gesichtspunkten jedoch verstärkt wieder die klare Formensprache des kubischen Baustils. Neue Dachziegelprodukte erzielen dank besonderer Formgebung die
Vorteile von Steildächern bereits für flach geneigte Dächer ab 10 Grad Neigung. Neben Dachziegeln und Dachbaustoffen werden in diesem Ausstellungssegment vielfältige Produktlösungen zu Dachfenstern und -öffnungen sowie zu Kaminbaustoffen vorgestellt.

Your Content Goes here

Jugendherberge Bayreuth: Das Holztragwerk des Daches wird zum Gestaltungselement im Gebäudeinneren

 

Quellennachweis:© alwitra / Sven-Erik Tornow
© S. Siedle & Söhne
© Schüco International KG
© AGROB BUCHTAL GmbH