19.09.2019

QUALITÄTSMANAGEMENT – Auf hohem Niveau noch besser werden

Selbst auf hohem Niveau noch besser werden, das ist der Anspruch der BAU. Deshalb führt die Projektleitung nach jeder Messe eine sogenannte Qualitätsmanagementbefragung durch. Diesmal beteiligten sich 800 Aussteller der BAU 2019 an der Online-Befragung.

Die Befragung fand im Februar und März 2019 statt. Die Rücklaufquote betrug 38 Prozent – ein sehr guter Wert. Kritik war ausdrücklich erwünscht, denn Sinn und Zweck der Befragung ist es, Schwachpunkte aufzudecken und die BAU im Hinblick auf 2021 möglichst zu optimieren. Dennoch wurde auch viel Lob verteilt. Kritik gab es vor allem an den Regelungen für Auf- und Abbau, an der Messelaufzeit sowie an Infrastrukturthemen wie den Parkflächen auf dem Außengelände.

Zu eng getaktet, zu lange Wartezeiten – an den Auf- und Abbauzeiten entzündete sich die Kritik vieler Aussteller. Das erstmals verfügbare Buchungstool „Fairlog“,
mit dem man kostenlos freie Zeitfenster für die Einfahrt auf das Messegelände buchen kann, habe den Ablauf bei Auf- und Abbau zwar verbessert, so die Projektleitung, allerdings gebe es hier noch Luft nach oben. So werde man die Übersichtlichkeit und intuitive Bedienbarkeit des Systems weiter verbessern. Auch die Zahl der verfügbaren Lkw-Stellplätze setze dem System Grenzen. Deshalb ist die Bitte an die Aussteller, nicht nur den ersten, sondern auch die folgenden Abbautage zu nutzen, um den Ablauf zu entzerren.

Entlastung soll auch der neue frühe Messetermin bringen. Die BAU 2021 findet vom 11. bis 16. Januar statt. „Nur mit diesem frühen Termin ist es uns möglich, dem Wunsch zahlreicher Aussteller nach verbesserten Auf- sowie auch Abbauzeiten zur Verminderung von logistischen Engpässen nachzukommen“, erklärt die Projektleitung. Was die Messelaufzeit angeht, so wünschen sich viele Aussteller weiterhin eine Streichung des Samstags. Dieser sei aber für zahlreiche mittelständische Unternehmen und Betriebe ein wichtiger Besuchstag, entgegnet die Messeleitung. Zudem würden sich bei einer Streichung des letzten Messetages noch mehr Besucher auf die anderen Tage verteilen. Insbesondere der Dienstag, Mittwoch und Donnerstag seien aber ohnehin schon an der Kapazitätsgrenze. Deshalb hält die BAU am Samstag fest. Er soll durch spezielle Aktionen noch attraktiver gemacht werden. Zudem sollen Aussteller ihre Kunden am Samstag zu günstigeren Konditionen einladen können.

Ein Ärgernis waren für viele Aussteller auch die nicht asphaltierten Parkflächen auf dem Freigelände. Sie seien im Verhältnis zur Qualität zu teuer, so die Aussteller. Das Problem: Mit Rücksicht auf andere Veranstaltungen der Messe München, die das Freigelände benötigen, ist eine Asphaltierung der dortigen Fläche nicht möglich bzw. nicht sinnvoll. Die Projektleitung der BAU wird aber auf eine „Anpassung“ der Parkgebühren im Freigelände hinwirken.

Wir sagen danke an alle Aussteller, die an der Befragung teilgenommen hatten. Sie bekamen bereits im Juni individuelle Antworten auf ihre Anmerkungen bzw. Kritikpunkte.